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Auf den Hund gekommen – »HOW WOW«

Baby Choo

Baby Choo von Nirit Levav


Wer bei der Fahrradschau Velo war, konnte im Bereich der VeloArt feststellen, dass auch ausrangierte Fahrräder durchaus einen Nutzen haben können: zum Beispiel als reizende Haustiere.

Paris von Nirit Levav auf der VeloArt

Hier zu bewundern waren u.a. die knuffigen Kettenhunde der Künstlerin Nirit Levav, die hauptsächlich aus alten Fahrrad-Ketten Schoßhündchen und andere kleine Beißerchen erstellt. Faszinierend, wie sich dieses an sich sehr ungehobelte Material zu Hundehaaren und Fell formen lässt – um dann Namen wie „Paris“ oder „Baby Choo“ zu tragen. Und im Gegensatz zu den echten vierbeinigen Begleitern eine durchaus harmlose und ruhige Alternative – wenn auch nicht ganz so kuschelig.

Angefangen hat die Künstlerin mit ihren Züchtungen, nachdem die Arbeit als Mode-Designerin sie nicht mehr richtig erfüllte. Aus ihren Kindheitstagen, die sie in der Werkstatt ihres Vaters – eines Bühnenbildners – verbrachte, hat sie sich ihre Liebe zum Recycling bewahrt: Nichts wurde weggeschmissen, alles konnte zu einem späteren Zeitpunkt in einem anderen Kontext eingesetzt werden.

Süßer Neuzugang bei den Kork-Stempeln: Modell "Kampfhund" für 3,– Euro

Wer mit den kleinen Kläffern in Natura eher auf Kriegsfuß steht, dem sei eine andere unbedenkliche Variante der Tierliebe zu empfehlen: Unsere frisch-gezüchteten Korkstempel der Edition Großstadtdschungel.  Schockfrisch in unserem Onlineshop erhältlich – die bei den Deutschen äußerst beliebten Modelle „Dackel“ und „Kampfhund“. Natürlich wie immer aus recycelten Korken und Naturkautschuk in liebevoller Handarbeit von S.W.W.S.W. gefertigt – für schlappe 3,– Euro inkl. Verpackung!

*NB

S.W.W.S.W. – Getrennt befragt vom Trennt Magazin

Ach, übrigens neulich wurden wir vom Trennt Magazin – Magazin für eine bessere Welt (herausgegeben von der Berliner Stadtreinigung) interviewt und wer’s nicht glaubt, der kanns hier nachlesen:

Getrennt befragt: Sylke Rademacher und Nicole Bednarzyk – Gründerinnen des Ladens Schöner-wär’s-wenn’s-schöner-wär.

Warum trägt Ihr Laden diesen ungewöhnlichen Namen?
Mit dem Namen wollten wir zeigen, dass alle Produkte im Laden doppelt schön sind – also nicht nur ein ästhetischer Genuss, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert. Viele Leute denken, dass man nachhaltigen Produkten ihren ökofairen Anspruch auch immer ansieht. Wir wollen diesem Vorurteil begegnen und mit unserem Laden modernem nachhaltigem Design ein Schaufenster bieten.

Wann darf ein Produkt in eines Ihrer Regale?
Zunächst einmal muss es uns ästhetisch überzeugen und dann unseren sozialen und ökologischen Kriterien genügen. Die können ganz unterschiedlich sein, zum Beispiel spielen Langlebigkeit, Recyclingfähigkeit oder Energiebilanz eine Rolle. Außerdem befragen wir die Hersteller, unter welchen Bedingungen ihr Produkt hergestellt wird. Wir machen da viel Recherche im Voraus und verlassen uns nicht allein auf Siegel und Zertifikate.

Was ist Ihr Verkaufsschlager?
Unsere Produkte aus eigener Herstellung, wie Postkarten und Stempel.
Der „Baum für alle Fälle“ z.B. ist ein Stempel-Karten-Set, bei dem man sich an einen kahlen Baum mithilfe kleiner Stempel seine Lieblingsjahreszeit stempeln kann. Aber auch unsere recycelten Kork-Stempel sind sehr beliebt.

via Trennt Magazin

*SR

Welt retten, Geld sparen, Style haben – Mach neu aus Alt

Heute möchten wir euch ein famoses Super-Produkt aus unserem wunderbaren Laden schoener.waers.wenns.schoener.waer vorstellen, nämlich:

Mach neu aus Alt‹ – das Buch zum Welt retten, Geld sparen, Style haben

Es gilt, auch im Design der Forderung nach Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
›Mach neu aus Alt‹ zeigt, wie Design ohne verschwenderische Mittel oder prall gefülltes Portemonnaie möglich ist. Dabei dient es gleichermaßen als Inspiration, indem es Ideen anerkannter Designer zeigt und aber auch als praktische Ratgeber mit zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Erstellung von höchst selbst gefertigten Designerstückchen.
Dieses Buch ist auch grafisch eine Augenweide, macht sich aber auch zugeschlagen sehr geschmackvoll auf dem Kaffeetisch.
Ein Buch zum Leben voller Stil, Ambiente und Nachhaltigkeit, bei S.W.W.S.W. online und offline ehältlich für 24,95 Euro.
Da nach der inspirierenden Lektüre vermehrt Ideenreichtum auftreten kann, präsentieren wir das passende Hausmittel dafür auch noch:

Klein, aber oho! Das Notizheft ›Project Keeper‹ fasst Unmengen an super Ideen, genialen Plänen und brillianter Projekte ohne zu platzen – hervorragend! Aber auch schnöde To-Do-Listen finden eine würdige Unterbringung in diesem famosen Notizheftchen in taschenfreundlichem Format. Und ausserdem ist es noch aus Recyclingpapier und  bedruckt mit pflanzenölbasierten Farben in einer kleinen familienbetriebenen Druckerei, die überdies noch mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Schöne Sache.
Wer mehr als nur ein paar gute Ideen und Projekte im Kopf hat und diese dauerhaft auf Papier bannen möchte, sollte lieber gleich das 3er-Set erwerben – besser ist besser.
›Project Keeper‹ – das kleine Heft für große Ideen, bei S.W.W.S.W. online und offline erhältlich einzeln für 3,90 Euro und im 3er-Set für gerade mal 11,– Euro.

Neues Leben aus altem Transportmittel – urbane Kinderwagenbegrünung

Der Hochsommer mag nicht so recht zum Leben erwachen und der lustige Camping-Urlaub ist auch ins Wasser gefallen – da muss ein klein wenig Erheiterndes her (s.o.). Spassig oder?

via Recyclart

*SR

D.I.Y. – Lampe aus geklöppelten Platzdeckchen

Dieser attraktive Lampen-Selbermach-Vorschlag stammt vom weiblichen Kreativ-Duo ‚dosfamily‚ aus Schweden:
Dazu ersteinmal  Großmütterchens Platzdeckchen-Vorrat nach geeignetem Material durchforsten oder aber auf Flohmärkten nach kunstvollen Klöppel- und Häkelwaren Ausschau halten.

Im Anschluss daran einen möglichst großen Ballon fachmännisch mit Luft füllen.

Dann die auserwählten Platzdeckchen ordentlich mit Tapetenleim einkleistern – und zwar satt.

Daraufhin den Ballon aufhängen und die mit Kleister vollgesogenen Häkelwaren darauf nach Belieben platzieren. Nochmal alles ordentlich vollkleistern und über Nacht gut trocknen lassen.
Schließlich den Ballon mit einer Nadel und kindlichem Vergnügen platzen lassen und vorsichtig einen Schlitz in den oberen Teil schneiden – gerade groß genug für die Lampenfassung.
Et voila – bestrickend schön!

Und nicht vergessen, Oma zum Kaffe einzuladen, um ihr das Meisterwerk zu präsentieren.

Dank an die Damen von dosfamily für dieses aparte Lampenrezept.

via dosfamily

*SR

‚A Flip Flop Story‘

Ein feines Schuhwerk für den Sommer sind Flip Flops ja schon. Aber was für unsere Füße jut ist, ist für die Umwelt noch längst nicht jut. Denn Flip Flops sind meistens aus Plastik und halten nicht länger als eine Sommer-Saison.

Dem holländischen Designer Diederik Schneemann ist das wohl auch aufgefallen. Im Rahmen seines Projekts ‚A Flip Flop Story‘ recycelt er nämlich Flip Flops, die an die Küste Ostafrikas geschwemmt werden, und macht daraus Vasen und Lampen. Eine farbenfrohe und gute Sache, finden wir.

Diederik Schneemann

Diederik Schneemann

‚A Flip Flop Story’ war bisher in Galerien in Rotterdam und Mailand zu sehen.

via dezeen

*MG

Rezykliertes Vinyl in zeitgemässem Design

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nun gut, Schallplattenrecycling ist nicht der neueste Schlager. Aber Pavel Sidorenkoist, ein Designer aus Estland, kreiert diese hitverdächtigen, detailverliebten Uhren aus recyceltem Vinyl so virtuos und modern, daß das getrost Tonträger-Recycling 2.0 genannt werden kann! Bemerkenswert.

via Recyclart

*SR

Magazine Wall & „brand eins“-Hocker

Die „Magazine Wall“ von Elding Oscarson besteht aus tausenden von Magazinen und ist für die Büroräumlichkeiten einer Grafik-Agentur erdacht, um deren Tätigkeitsfeld ins Interieur mit einzubeziehen. via laissezfaire

Das passt ganz gut zu unserer Neu-Nutzung für unsere „brand eins“-Sammlung.

Die kann man doch nich einfach wegschmeissen – aber drauf sitzen und dazu Käffchen trinken, kann man durchaus jetzt auf unserem „brand eins“-Hocker. Komm se rum, könn se ankieken.

*SR

Vol*2 – Schön war´s!

Der 2. Abend unserer Reihe „Design hat {soziale} Verantwortung“ war ein voller Erfolg! Redner & Publikum haben sich gleichermaßen amüsiert, Informationen aufgesaugt und nachhaltig genetzwerkt – vielleicht sogar „geclustert“?
Herzlichen Dank nochmal an Otto für seinen informativen Vortrag, Mareike für die Vorstellung ihres direkt recycelten Geschenkpapiers „feinseiter“ und natürlich Regine – die Tresenfee – für den gelungenen Abend! Nicht zu vergessen Lindenhof, ohne den das Ganze etwas trockener ausgefallen wäre …

Aber seht selbst die biobierweinseelige Stimmung…

S.W.W.S.W.

Die Bude war voll Foto: Jee-Un Kim

Otto Landgraf referiert zu den 3 Säulen der Nachhaltigkeit © C. Landgraf

Mareike Hadeler

Mareike Hadeler stellt ihr Geschenkpapier feinseiter vor

Nicole und Sylke

Nicole & Sylke berichten über S.W.W.S.W. Foto: Jee-Un Kim

Interessierte Zuhörer

Interessierte Zuhörer ... Foto: Jee-Un Kim

Leere Gläser

... und leere Gläser

Und nicht verzagen, wer´s dieses Mal nicht geschafft hat: Der nächste Termin steht – am 11. Juni 2010 gibt es die dritte Veranstaltung zum Themenkomplex „Nachhaltig global gestalten“. Genaueres demnächst hier.

*NB

Telefonzellenrecycling

Feuchtzelle

Mit der Einführung des Mobiltelefons begann der schleichende Tod der öffentlichen Telefonzellen. Wohin nun mit den unhandlichen Dingern?  Die beiden Künstler Benoit Deseille und Benedetto Bufalino hatten da eine gute Idee. Sie verwandelten die alte Zelle in ein schickes Aquarium und hauchten ihr so wieder neues Leben – in Form von bunten Fischen.

via Superuse.org und ignant

*SR