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Kastanienmännekens from Outerspace

Auch in diesem Herbst warfen sich uns die Kastanien wieder in herausfordernder Geste vor die Füsse, als wollten sie sagen: „Ha. Hier bin ich. Nu mach was draus.“
Gesagt, getan. Die Schrauben, Nägel und Muttern vom letzten Mal hatten wir ja aufgehoben und diesmal sind es Außerirdischen-Kastienmännekens geworden. Alle auf dem Fensterbrett drapiert, sieht’s wirklich aus wie eine waschechte Alien-Invasion – aber auf die herz- und herbstliche Art.
Nachahmen ist erwünscht. Kleiner Tipp: Man braucht fast kein daumennagelgefährdendes Werkzeug, wenn die Kastanien noch schön weich sind. Ville Vaschnüschen.
*SR

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Vom Leben in der Stadt – Die Berliner Stiftungswoche

Bildschirmfoto 2014-04-05 um 22.47.41Bereits zum 5. Mal findet derzeit und noch bis zum 11. April unter dem Motto „Vom Leben in der Stadt“ die 5. Berliner Stiftungswoche statt. In unzähligen Veranstaltungen und Ausstellungen zeigen beteiligte Stiftungen, zu welchen Themen sie arbeiten und wo sie sich in unserer Gesellschaft konkret engagieren. Das ist nicht nur interessant, sondern kann auch Impulse und Ideen geben, selbst aktiv zu werden. Neben dem Ziel, die Öffentlichkeit über laufende Projekte und Interessen zu informieren, dient die Stiftungswoche auch der Vernetzung der Stiftungen untereinander – und Synergien sind ja immer was Feines.

Das gesamte Programm findet man auf der Website der Berliner Stiftungswoche.
Auf zwei Veranstaltungen wollen wir hier besonders hinweisen:

1. Großstadtpflanzen brauchen Schutz – am 10. April um 15.00 Uhr stellt die Stiftung Naturschutz Berlin in der Potsdamer Str. 68 ihre Arbeit zum Thema „Bedrohte Vielfalt“ vor. Rund 30 % der in Berlin heimischen Farn- und Blütenpflanzen sind akut vom Aussterben bedroht oder schon verschwunden – also höchste Zeit, sie zu schützen. Die Veranstaltung informiert über den Zustand der Berliner Flora und zeigt Wege auf, bedrohte Stadtnatur zu schützen.

2. Die Buchpräsentation »Landschaft schmeckt« von und mit Sarah Wiener.  Am 10. April um 16.00 Uhr präsentiert sie den Abschluss des gleichnamigen Projektes im Restaurant „3 Schwestern“ im Kunstquartier Bethanien – sozusagen bei uns ums Eck.

Landschaft schmeckt – nachhaltig kochen mit Kindern

Landschaft schmeckt – nachhaltig kochen mit Kindern

Sarah Wiener macht sich mit ihrer Stiftung für regionale und saisonale Küche und die gesunde Ernährung von Kindern stark, frei nach dem Motto: Landschaft schmeckt. Nach der Buchvorstellung folgt der Theorie auch gleich die Praxis – mit Kindern wird gegärtnert und kleine Snacks können gleich vor Ort zubereitet werden. Das Buch – wie sollte es anders sein – gibt es natürlich auch bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz für 17,95 Euronen – und demnächst auch in unserem wunderbaren Onlineshop!

*NB

Urbanes Gärtnern mit Seeds for Friends bei S.W.W.S.W.

 

Hurra, die Pflanzsaison beginnt so langsam– also, her mit den schönen Pflanzen!
Kräuter- und Gemüsebeete sehen nicht nur irre schick aus, sondern führen auch zu schmack- und nahrhaften Mahlzeiten – von Anfang bis Ende selbst gemacht.
Wir von schoener.waers.wenns.schoener.waer empfehlen für diese Zwecke unsere neuen Sämereien von ‚Seeds for Friends‚. Kerstin aus Deutschland und Richard aus England stecken hinter diesem klingenden Namen und pflanzen Samen aus ökologischem Anbau an, weil sie gern gutes und sauberes Gemüse essen. Wer nicht?
Und gutes und sauberes Gemüse beginnt mit dem Samenkorn. Die Samen von ‚Seeds for Friends‚ stammen von einem Familenbauernhof in Nordholland, der seit über 40 Jahren Biosaatgut herstellt. Nach langer Suche haben sich die beiden für diesen Familienbetrieb entschieden, weil die Leute, die dort arbeiten, keinen Kompromiss bei Qualität und Biostandard machen, so freundlich und engagiert sind und eine grosse Auswahl haben.
Und nun liegt die Qual der Wahl bei uns: Eher ‚cress to impress‚ oder lieber ‚chili… some like it hot‚ oder doch lieber ‚blast off with rucola rocket‚? Oder am liebsten doch alles zusammen?
Übrigens: Zu Geburtstagen kann man jetzt auch statt Schnittblumen einen schönen bunten Strauss mit diesen stilvollen Samentütchen verschenken.
Oder sich selber beschenken und damit Balkon und Garten bepflanzen – auch gerne gemeinsam mit dem begeisterungsfähigen Nachwuchs.
Also, Ärmel hoch, fix die Gartenhandschuhe aufgebügelt und ran an die zukünftige Gemüsepfanne.
*SR

Illustre Auswahl an Pancake-Motiven – köstlich!

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Pancakes gehören – in der Bio-Variante und mit echter Vanille – zu unserer Leib- und Magenspeise beim Wochenend-Frühstück. Doch ach, mir deucht, wir waren bisher recht einfallslos in der Motivauswahl (eher so von rund bis oval, mitunter gewagt unregelmäßig). Mit dieser Inspiration  wird das Frühstück fortan um einige optische Komponenten reicher – Gehirn mit Ahornsirup oder Jabba mit Apfelmus, köstlich.

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via Lovelyish
*SR

Verärgerte, hölzerne Vögel – wooden angry birds

woodenangrybirds_01 Dieses zeitgenössiche Kunstwerk wurde aus Holz und Tusche kreiert von einer altersgemischten anonymen Künstlertruppe aus Berlin.
Und wir finden es phänomenal. Diese hölzernen Vögel schaffen mit Sicherhheit einiges an Zerstörungswerk – eine durchaus nachhaltige und formschöne Alternative zum Original. Doch Obacht, barfuß drauftreten ist leider auch nachhaltig. Aua.woodenangrybirds_02

via Internet

*SR

Aus alt mach neu – Textilstempeln D.I.Y.

Was machen mit alten und/oder unschönen Kissenbezügen, Trockentüchern oder Stoffresten? Richtig – wenn’s Dir nicht gefällt, mach neu.
Nadja von smil hat dazu passend neulich bei unseren Nachbarn von Etsy einen Textilstempelkurs gegeben und dazu eine Anleitung geschrieben, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Na denn ma los:

Benötigte Zutaten (am besten Bastel-Reste):

  • Moosgummi
  • Karton
  • Klebstoff
  • Schere
  • Stift
  • Textilfarbe
  • Pinsel
  • Stoff

Stempel aus Moosgummi basteln, geht schnell und einfach! Zuerst das gewünschte Motiv auf Moosgummi aufzeichnen. Zwei Lagen Moosgummi aufeinander kleben, damit der Stempel dicker wird und das Motiv ausschneiden. Dann könnt Ihr die Rückseite des Stempels mit Karton bekleben, um das Ganze stabiler zu machen und für bessere Handhabung noch einen Kartongriff ankleben.

Dann bepinselt Ihr den Stempel mit der Textilfarbe (Achtung: nicht zu dick, sonst schmiert es) und druckt ersteinmal einen Probedruck auf ein Stück Reststoff.

Wenn das gut aussieht, weiterstempeln!

Achtung: Textilfarbe muss meistens fixiert werden, d.h. ihr müsst den Stoff vor dem ersten Waschen bügeln, damit die Farbe dauerhaft im Stoff bleibt. Also drei Minuten mit einer für den Stoff verträglichen Temperatur bügeln und zwischen Stoff und Bügeleisen ein Stück Backpapier legen.

Viel Vergnügen beim Neumachen!
Und vielen Dank an Nadja von smil und die Etsy Labs.

via BlogEtsys Deutscher Blog
*SR

D.I.Y. Ausstellung – die Mitmach-Revolution

Im Gegensatz zum ständigen Quatschen sind wir ja eher für’s Machen zu begeistern – und das zu Recht. Was liegt da näher, als auf die D.I.Y. Ausstellung im Museum für Kommunikatoion Berlin hinzuweisen? Gesagt, getan:

Die Mitmach-Revolution
Die im Museum für Kommunikation konzipierte DIY-Ausstellung zeigt die Vielfalt und Relevanz des Selbermachens, in seinen historischen Rahmenbedingungen zwischen Arbeit und Freizeit. Insbesondere an Beispielen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte lassen sich Veränderungen und Unterschiede beim Selbermachen aufzeigen. Die Ausstellung thematisiert selbstmotivierte Praktiken der Medienamateure, Heimwerker, Tüftler und Dilettanten. Sie zeigt die Entwicklung der Amateurkulturen vom 19. Jahrhundert bis hin zur Web 2.0-Nutzung der Gegenwart.

Zahlreiche UpCycle-Workshops und ein Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche laden neben der Ausstellung passenderweise zum Selbermachen ein.
Prima ist doch zum Beispiel folgender Workshop:
Alles in Ordnung. Praktisches Tetra Pack-System

am So, den 1.7. von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Also, immer schön machen statt quatschen – und gefälligst hingehen.

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Detaillierte Fakten:
Do It Yourself – Die Mitmach-Revolution
30. März bis 2. September 2012
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte

Das Museum ist barrierefrei. Eine Wegbeschreibung für blinde Menschen zum Museum können Sie hier herunterladen.

Öffnungszeiten:
Dienstag 9–20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 9–17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10–18 Uhr

*SR