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Raus aus Berlin …

Ziege im Wind

… und rein ins Brandenburgische: Wen es zwischendurch mal danach gelüstet, ein bisschen Landluft zu schnuppern, dem sei die kleine Ziegenkäserei „Karolinenhof“ in der Nähe von Kremmen empfohlen.

Knopf im Ohr mal anders: Ziege hat Hunger – hatte nämlich gerade ein Zicklein geworfen …

Hier kann man mit Kind & Kegel einen wunderbaren Nachmittag (oder auch Vormittag) verbringen, etwas über die Ziegenkäseproduktion (alles bio!) erfahren, Ziegen füttern, auf der Wiese in der Sonne sitzen, Leckereien aus Ziegenkäse und sogar Kaffee mit Ziegenmilch (schmeckt!) genießen!

Der Karolinenhof im Sonnenschein …

Dazu Pferde streicheln und füttern, auf dem Trampolin hopsen und den Kindern beim Buddeln oder Rumgurken auf reparaturbedürftigen Rutschautos zuschauen. Geöffnet am Wochenende von 9.00 – 19.00 Uhr, ca. 45 min. von Berlin-Mitte entfernt – einziger Wermutstropfen: Nur mit dem Auto zu erreichen. Anfahrtsskizze/Beschreibung hier.

In diesem Sommer empfiehlt sich durchaus die Mitnahme von Regenzeug und evtl. Schneeketten.

… und zwei Stunden später nach dem Angriff 20-Cent-großer Hagel"körner" (Mai 2010)

*NB

XL string – Heisse Lampe von wisdesign

photo by wisdesign

photo by wisdesign

Für alle die mit ihrer Unterwäsche pfleglich umgehen, sei dies eine Deko-Inspiration. So lässt sich mit einfachen Mitteln ein bißchen Wärme ins winterkalte Schlafzimmer zu zaubern.

Title: XL String
Object: Pendant lamp
Material: Cotton lace panties
Year: 2004

Description: Inspired by the dark winter in Sweden, when the enlightened windows spreads a soft and shimmer light through lace curtains. From the street, the bright windows provides a full view into the homes of strangers.

via wisdesign

*SR

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (05)

Papierverbrauch in Deutschland

Würde man alleine das in Deutschland jährlich verbrauchte Kopierpapier aufeinanderstapeln, ergäbe dies einen Turm von 16.000 Kilometern Höhe. Zum Vergleich: Die Flughöhe der Raumstation ISS beträgt 400 Kilometer.

Würde man alleine das in Deutschland jährlich verbrauchte Kopierpapier aufeinanderstapeln, ergäbe dies einen Turm von 16.000 Kilometern Höhe. Zum Vergleich: Die Flughöhe der Raumstation ISS beträgt 400 Kilometer.

Zwischendurch in unserer Serie einfach mal ein paar Fakten: Im Jahr 2004 lag der Papierverbrauch in Deutschland bei durchschnittlich 236 kg pro Kopf – der Weltdurchschnitt dagegen bei 56 kg. Zwischen 1950 und 2004 stieg der Gesamtverbrauch somit von 1,6 auf 19 Tonnen – also um mehr als das elffache (Quelle: Kritischer Papierbericht 2005). Inzwischen liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland schon bei 250 kg, womit Deutschland heute schon mehr Papier verbraucht als der afrikanische und südamerikanische Kontinent zusammen.

Allein die Zahlen verdeutlichen, dass es sich lohnt, über den Umgang mit Papier nachzudenken … und etwas zu ändern.
Oberste Prioriät: Weniger Papier zu verbrauchen, und zwar in allen Bereichen – vom Klopapier bis zum Hochglanzmagazin.

rechtsKleiner Tipp zwischendurch: Papier doppelseitig bedrucken und einseitig bedrucktes Papier (Makulatur) für Notizen weiter verwenden.
Und das „neue“ Papier, das verbraucht wird, sollte Recyclingpapier – mit dem blauen Engel ausgezeichnet – sein. Das ist der derzeitige Stand der Dinge. So einfach und doch manchmal so kompliziert. Warum?
Es gibt eine Menge Vorurteile gegenüber Recyclingpapieren, und – je nach Ansprechpartner – werden Informationen unterschiedlich gewichtet. (Die häufig genanntesten Einwände und was dahinter steckt erläutern wir in einem weiteren Beitrag).

Die Sicht aus einer Cradle to Cradle-Perspektive haben wir schon vorgestellt und die damit verbundene Problematik – Cradle to Cradle-Produkte sind noch nicht so weit verfügbar, dass sie eine echte Alternative für den „Hausgebrauch“ darstellen. Dennoch wollten wir die in dem Kontext angesprochene Problematik – aufgrund von Bedruckung und Entfärbung belastetes Altpapier im Gegensatz zu „unbelastetem“ Frischfaserpapier – noch näher beleuchten. Da wir selbst keine Experten sind, haben wir uns deshalb mit ein paar Fragen an Greenpeace gewannt – für uns eine echte Institution in Sachen Umweltschutz. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

*NB