Schlagwort-Archive: urbanes gärtnern

‚Parasite Farm‘ – Urban Farming im eigenen Heim

Die ‚Parasite Farm‘ ist ein Prototyp von Charlotte Dieckmann und Nils Ferber bestehend aus einem anhängbaren Kompostsystem und beleuchteten Planzkästen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Abfall-Komposter ist praktischerweise mit einem Schneidebrett versehen. Die ebenfalss integrierte Fliegenfalle verhindert, dass sich Fruchtfliegen aus dem Komposter in die Küche verirren.
Nach wenigen Wochen bildet sich flüssiger Wurmdünger, mit dem Pflanzen gegossen werden können.
Die Verrottung findet beinahe geruchlos statt und riecht höchstens nach Walderde. Und nach drei Monaten ist das erste organische Material von den Kompostwürmern zu Wurmhumus verdaut worden und in der herausnehmbaren Schublade zu bewundern. Es dient als bodenverbessernder Nährstofflieferant für Pflanzen.

Der ‚Parasite Farm‘-Pflanzkasten ist kompatibel mit dem beliebten BILLY-Regal von Ikea und eben dort einzuhängen unter zu verwenden unter der Zugabe von Pflanzenlicht.
Der geneigte Wohnungsfarmer kann nun also sein Gemüse anpflanzen, düngen, ernten und wieder kompostieren – womit der Nährstoffkreislauf auf’s vortrefflichste geschlossen wäre. Brilliant.

-> mehr Infos hier

via designboom + parasite farm + Fotos von Alexander Giesemann

*SR

Neues Leben aus altem Transportmittel – urbane Kinderwagenbegrünung

Der Hochsommer mag nicht so recht zum Leben erwachen und der lustige Camping-Urlaub ist auch ins Wasser gefallen – da muss ein klein wenig Erheiterndes her (s.o.). Spassig oder?

via Recyclart

*SR

‚A Wearable Planter‘ von Colleen Jordan


Warum sollen die Pflanzen immer drin hocken? Die wollen doch auch mal an die frische Luft.
Die passende Ausführmethode hat Colleen Jordan mit ihrem ‚A Wearable Planter‘ erschaffen. Damit kann man bereits vorhandene Pflanzen und Kräuter vom eigenen Fensterbrett spazieren tragen oder aber hübsches Unkraut vom Strassenrand auf dem Weg zur Arbeit. Famose Idee, Frau Jordan!

Passt übrigens auch hervorragend zu dem Moos-Schmuck von Herrn Juliusson von neulich.

via likecool

*SR

Aktiv werden gegen gentechnische Depressionen

Und wer sich außerdem ohnmächtig angesichts der Europäischen Gentechnikpolitik fühlt, sollte wissen, daß es viele Kampagnen und Verbände gibt, bei denen man aktiv werden kann und sollte. Denn Aktion ist immer gut gegen Ohnmacht. Einige seien im folgenden vorgestellt.


Die Kampagne gegen Gentechnik im Saatgut von Campact:
Am 18. März stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ihren Ministerpräsidenten auf, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Jetzt schnell noch mitmachen!

Bantam ist eine Aktion, die alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben,  aufruft mitzumachen beim Pflanzen von gentechnikfreiem Süßmais, aus dem dann auch Saatgut gewonnen wird.
Die Goldene Bantam Karte zeigt schließlich online alle PLZ-Gebiete, in denen Bantam Mais angebaut wird.
Und so kann man mitmachen!

Bantam und viele weitere Initiativen und Mitmach-Aktionen bündelt die Seite Meine-Landwirtschaft.de. Aber auch an Hintergrundinformationen und Fakten zum Thema kann man sich auf der Seite aneignen.
Sie wird u.a. getragen von attac, Brot für die Welt, Demeter, Oxfam, Slowfood, WWF und vielen anderen vorbildlichen Unterstützern.
Die Initiatoren wollen eine öffentliche Debatte anregen und daraus Forderungen entwickeln, die sie gemeinsam durchsetzen wollen und viele weitere Organisationen, vor allem auch regionale und lokale Initiativen und Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen für diese Kampagne gewinnen.
Denn die Europäische Agrarpolitik sollte nicht den Lobbyisten überlassen werden, sondern vom Bürger mitentschieden werden.
Zu den Initiativen & Aktionen von Meine-Landwirtschaft geht’s hier.

Nun denn, Ärmel hoch und Spaten aus’m Keller und rin inne Kartoffeln und zwar genetisch einwandfrei.

via Mail

*SR

Jetzt bei S.W.W.S.W.! Guerilla Gardening – ein botanisches Manifest

Der Frühling ist in vollem Gange, höchste Zeit zur floralen Rückeroberung des urbanen Raums. Dazu  hier unsere Bauanleitung für Seed Bombs und ein höchst famoser Buchtipp (für 20,- Euro erhältlich bei uns im Laden oder in unserem Avocadostore-Shop):

»Eine bunte Anleitung zu zivilem Ungehorsam, die Lust macht, die nächstbeste Verkehrsinsel zu verschönern, und gleichzeitig die Augen für gärtnerisches Potenzial im öffentlichen Raum öffnet.« (media-mania.de)

Kohl auf dem Grünstreifen, Wildblumen auf Verkehrsinseln, Moosbilder an Betonmauern: Eine besondere Form des Gartenbaus ist unter dem Namen »Guerilla Gardening« zu einer weltweiten Bewegung angewachsen und gewinnt immer mehr Anhänger, mit ganz unterschiedlicher Motivation und immer einfallsreicheren Methoden. Gärtnern ist cool geworden!
Gemeinsam ist den verschiedenen Varianten, dass die Gärtner heimlich unterwegs sind. Sie kultivieren den öffentlichen Raum, indem sie ungefragt Brachflächen und Verkehrsinseln bepflanzen oder mit Blumen gegen die Verwahrlosung der eigenen Nachbarschaft vorgehen. So werden sie mit Spaten und Hacke zu Pionieren einer neuen Form der Stadtgestaltung.

Ein Buch für alle, denen etwas an der Welt außerhalb der eigenen vier Wände liegt und die daran glauben, dass wir sie selber gestalten können.

Der Londoner Richard Reynolds, selbst aktiv als urbaner Gartenguerillero, beschreibt die politischen, sozialen und künstlerischen Aspekte des Phänomens von den Ursprüngen des Guerilla-Begriffs bis hin zu aktuellen Beispielen für die blühenden Spuren, die Guerilla-Gärtner in aller Welt hinterlassen. Zur Hälfte besteht das Buch aus praktischer Starthilfe für die, die sich von der Idee anstecken lassen – mit Tipps zu Ausrüstung, Taktik und natürlich zur Wahl der botanischen Mittel.

www.guerillagardening.org

Guerilla-Gärtner in Aktion (Video)

Hoch die Spaten!

*SR

Balkon & Garten – das Gartenmagazin aus Berlin

Jawohl, wir haben ein Faible für’s urbane Gärtnern und Pflanzen und das ist kein Geheimnis. Und für uns und alle anderen Garten- und Natur-Fans gibt es ein kleines, aber feines Magazin namens „Balkon & Garten„.

Das ist ein wunderbares Naturfanzine und jede Ausgabe beschreibt ein Thema aus Beiträgen von Künstlern, Designern, Gärtnern, Musikern und Autoren und spürt damit der Natursehnsucht des modernen Menschen nach. Jede Ausgabe wird neu gestaltet und jeder kann mitmachen. Und Balkon & Garten ist ein non-profit Projekt. Was will man mehr?!
Balkon & Garten erscheint zweimonatlich in einer 150er-Auflage von handgehefteten, nummerierten Exemplaren im Format DIN A5 und wird  übers Internet vertrieben. Und zwar zum Preis von 5,- Euro (zzgl. Versand).

Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel Holzwege kann online durchgeblättert werden oder aber live bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz. Und der Blog zum Magazin  –  Beton & Garten – ist ebenfalls höchst besuchenswert.
Wem jetzt noch spontan zum Thema der nächsten Ausgabe „SCHWARZ-WEISS“ etwas einfällt, der kann mitmachen. Eingesendet werden können Fotos, Texte, Bilder, Gedichte, … – ohne Vorgaben. Allerdings ist der Einsendeschluss bereits am 01. März 2010, also hurtig ans Werk.

Und dann per Post an: beton + garten VerlagAnke Wulffen, Sonntagstraße 5, 10245 Berlin oder per E Mail an: redaktion(ät)balkon-garten(punkt)de


*SR