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Oben abgebildeter BACSAC ® ist das Produkt des Designers Godefroy de Virieu und der beiden Landschaftsarchitekten Virgile Desurmont und Louis de Fleurieu und ist einerseits ein Pflanzgefäss und andererseits eine leichte und tragbare Tasche – also, der mobile Garten für unterwegs und zuhause.Verrückt.

Die Pflanzen sollen beispielsweise vom Balkon in den Hof, von dort zur Grillparty und schliesslich bei Freunden auf’s Dach? Kein Ding mit dem Taschengarten aus Frankreich.
Die doppelwandige Geotextil-Tasche ist 100% recycelbar, hitze- und frostbeständig und erhält das notwendige Gleichgewicht zwischen Luft, Boden und Wasser, damit die Pflanzen prächtig gedeihen.
Auch wenn mich bisher eher nicht das Verlangen plagte mit meiner Balkonbepflanzung flanieren zu gehen, find ich die Idee gewitzt.
via worldchanging
*SR
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Living Walls oder auch Bepflanzte Wände erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Hier nun ein weiteres Beispiel für die Wandbegrünung von Insitu aus Down Under.
Die Pflanzgefässe werden festgeklemmt in einem Gitter aus pulverbeschichtetem Stahl, das wiederum an jeder Wand befestigt werden kann.
Vorsicht beim Gießen – Schimmel kann nämlich auch spontan aus Wänden wachsen.




Fotos via notcot
*SR
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Stadtnatur bei uns im Hinterhof
Statt raus aus Berlin jetzt mal rin in die Botanik in Berlin:
Dieses Wochenende (19. und 20. Juni) findet zum 4. Mal der „Lange Tag der Stadtnatur“ mit 500 tollen Veranstaltungen an 150 Orten statt. Auch unsere Nachbarn vom Prinzessinnengarten sind natürlich wieder mit von der Partie: Beim frisch gepflückten Wildkräutersalat vom Stadtacker informieren Marco Clausen und Robert Shaw über Bioanbau in der Stadt und ihr Experiment zum Thema Klimawandel: Anhand von unterschiedlichen Böden und Pflanzensorten in den mobilen Biogärten werden die Auswirkungen von Trockenheit auf die Pflanzen und mögliche Anpassungsstrategien demonstriert.
Zusätzlich gibt´s feinstes Grillgut aus der Region, entspanntes Fussballgucken und frisches Bier! Geöffnet ist der Prinzessinnengarten am Samstag von 13.00 bis 22.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Und wer am Samstag schonmal ums Eck ist: Einfach mal kurz vorher bei S.W.W.S.W. reinschnein – es lohnt sich wie immer!
P.S. Leider musste das Helmi Puppentheater krankheitsbedingt absagen – also kein Matrix am Sonntag
*NB & SR
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Heute und morgen findet bei – hoffentlich wunderschönem Wetter – das von der Grünen Liga initiierte 15. Umweltfestival am Brandenburger Tor statt. Neben Konzerten, Podiumsdiskussionen und anderen Festival-Programmpunkten kann man sich über regenerative Energien und klimafreundliche Mobilität, Ökocaterer und Bio-Restaurants (und -Bauernhöfe) und vieles mehr informieren…

Bienenschmaus – Fertig gemacht zum Wurf auf die Mittelinsel am Moritzplatz
Auch S.W.W.S.W. ist mit von der Partie: Trotz enger Terminplanung (der DMY steht vor der Tür und damit zwei grandiose Veranstaltungen) haben wir eifrigen Hühner unsere wunderbaren Seedbombs gerollt: für den Stand der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau..! Sie ist unter anderem Herausgeberin des bei uns erhältlichen „Berlin isst Bio“-Reiseführers… Also, hin zum Umweltfestival und abends … abrocken beim Green Clubbing Club-Carrot-Mob:
Erster deutscher Club-Carrotmob ist Teil des Umweltfestival-Begleitprogramms: [...]
Die Berliner Clubcommission ist Mitinitiator der Aktion und begeisterte die Betreiber des Tresors, Kaffee Burger, Grüner Salon und Fate-Club sowie Zitadelle Spandau. Alle Clubs investieren einen Teil des an diesem Abend generierten Umsatzes in die klimafreundliche Modernisierung des eigenen Clubs. Damit auch die effizientesten Maßnahmen umgesetzt werden, erstellt ein Energieberater der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ aktuell ein Energiekonzept für alle fünf Clubs.
*NB
http://blog.schoener-waers.de/2010/05/25/seedbombs-a-la-place-de-maurice-handgerollt-von-s-w-w-s-w/
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Den Bienen geht’s nicht gut! Wir müssen handeln. Gedacht, getan. Also, wir gar nicht faul ab in den nächsten Bio-Einkaufsladen und erstmal etliche Samen-Päckchen „Bienenschmaus*“ erworben.
Dann Ärmelchen hochgekrempelt und mithilfe unserer famosen Anleitung zum Saatbombenbasteln fleissig Seedbombs gerollt. Da darf man keine Angst haben sich die Hände schmutzig zu machen, Freunde der nachhaltigen Umweltgestaltung! Die Bömbchen haben dann ein paar Tage faul in der Sonne gelegen zum Trocknen und schließlich den Weg auf unsere Ladentheke gefunden, wo sie von engagierten Bienenschützern erworben und ohne Unterlass in die Gegend geworfen werden können – zur Freude der Bienen und der gesamten Menschheit. Es leben die Bienen – mit Seedbombs à la Place de Maurice handgerollt von S.W.W.S.W.!
* Der Alnatura Bienenschmaus ist ein Mix aus Samen von Kräuter-, Duft- und Blütenpflanzen (aus k.b.A.). Aus den Samen sprießt eine blütenreiche, leckere Bienenweide & für jedes verkaufte Saatgutpäckchen spendet Alnatura 50 Cent an die Aktion BeeGood, mit der Mellifera Forschungsarbeiten für alternative Krankheitsbehandlungen von Bienen finanziert.
*SR
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Wie war denn eigentlich die stille Demonstration am Tag gegen Lärm? Na, grandios war sie!
Erst wurde alles vorbereitet, im Radio noch schnell ein paar Interviews gegeben, die wiecomic-Sprechblasen umgeschnallt und dann ging’s los!
Ein auserlesenes Grüppchen von echten Helden traf sich am U-Bhf. Prinzenstr., um dann gemeinsam zum Moritzplatz zu ziehen. Da wir zwar harte Hunde, aber eben nicht viele waren, schien es zunächst als würde der Moritzplatz laut bleiben. Aber dank der großartigen Unterstützung der Polizei durften wir schliesslich doch eine ganze Runde um den Moritzplatz drehen. In stiller Festtagsstimmung und bei lauschigem Kaiserwetter wurde der Platz umrundet, während Kinder Fussi auf der Mittelinsel spielten und Blumen pflückten. Geradezu paradiesisch. Um einen Liegestuhl aufzubauen blieb leider nicht genügend Zeit
Anschliessend ging es in Nachbars Garten auf ein stilles Getränk oder zu uns in den Laden und schließlich kam auch noch Ströbele – zu spät, aber immerhin.
Trotz der Überschaubarkeit der demonstrierenden Massen war die stille Demonstration ein erhebendes Erlebnis für alle Beteiligten und bleibt bestimmt nicht die letzte gemeinsame Aktion – jetzt wo die Fäuste schon mal oben sind.








Und tief empfundenen Dank noch mal allen, die kurz mit uns den Moritzplatz stillgelegt haben – den vorbildlichen Demonstranten, wie auch unseren Freunden und Helfern, der Polizei.
*SR
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–> Am Mittwoch, 28.04.2010 von 17.00 – 19.00 Uhr <–
Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern
Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz
Warum »Die stille Demonstration«?
»Die stille Demonstration« ist eine Form des stummen, aber wirkungsvollen Protests, um die geballten Missstände des Moritzplatzes anzuprangern und unserer Vision Vorschub zu leisten – den Verkehr in Berlin menschen- und umweltfreundlicher zu gestalten.
Wieso am Moritzplatz?
Der Moritzplatz ist bekannt für seine unwirtliche und eher menschenunfreundliche Atmosphäre. Ein Platz mit acht U-Bahnein- und ausgängen ohne einen einzigen Fahrstuhl, einem sehr lauten ausschliesslich autofreundlichen Kreisverkehr und einer Art Grünfläche in der Mitte, die man kaum lebend erreichen kann.
Schwer zu ertragen für Anwohner und Passanten. Trotz des Engagements von schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Modulor und den Prinzessinnengärten vor Ort und der aktuellen Entwicklung des Moritzplatzes zu einem neuen Zentrum für Kreative bleibt er leider laut, umwelt- und menschenunfreundlich. Höchste Zeit für »Die stille Demonstration«.
Was ist eine Fahrradstraße?
Dies bedeutet, dass auf der ausgewiesenen Straße grundsätzlich Radfahrer Vorrang haben. Auf Fahrradstraßen dürfen Fahrzeuge darüber hinaus nur mit mäßiger Geschwindigkeit (ca. 25-30 km/h) fahren. Desweiteren dürfen Radfahrer auf Fahrradstraßen ausdrücklich auch nebeneinander fahren.
Was sind menschen- und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte?
Bewegung tut gut, ob zu Fuß oder auf Rädern. Allerdings soll Mobilität auch ökologisch vertretbar, mit Rücksichtnahme aufeinander, ohne Lärm und mit maßvoller Geschwindigkeit erfolgen. Menschen- und umweltfreundliche Mobilität kann die Fortbewegung zu Fuß, per Rad oder Elektromobil sein.
Was ist der »Tag gegen Lärm«?
Der Tag gegen Lärm wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik organisiert und ist in ganz Deutschland mit verschiedenen Aktionen verbunden, bei denen möglichst alle Altersgruppen angesprochen werden sollen.
So und jetzt fix Plakate gebastelt und raus auf die Straße – unfuck the traffic.
*SR + NB
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Der Frühling ist in vollem Gange, höchste Zeit zur floralen Rückeroberung des urbanen Raums. Dazu hier unsere Bauanleitung für Seed Bombs und ein höchst famoser Buchtipp (für 20,- Euro erhältlich bei uns im Laden oder in unserem Avocadostore-Shop):

»Eine bunte Anleitung zu zivilem Ungehorsam, die Lust macht, die nächstbeste Verkehrsinsel zu verschönern, und gleichzeitig die Augen für gärtnerisches Potenzial im öffentlichen Raum öffnet.« (media-mania.de)
Kohl auf dem Grünstreifen, Wildblumen auf Verkehrsinseln, Moosbilder an Betonmauern: Eine besondere Form des Gartenbaus ist unter dem Namen »Guerilla Gardening« zu einer weltweiten Bewegung angewachsen und gewinnt immer mehr Anhänger, mit ganz unterschiedlicher Motivation und immer einfallsreicheren Methoden. Gärtnern ist cool geworden!
Gemeinsam ist den verschiedenen Varianten, dass die Gärtner heimlich unterwegs sind. Sie kultivieren den öffentlichen Raum, indem sie ungefragt Brachflächen und Verkehrsinseln bepflanzen oder mit Blumen gegen die Verwahrlosung der eigenen Nachbarschaft vorgehen. So werden sie mit Spaten und Hacke zu Pionieren einer neuen Form der Stadtgestaltung.
Ein Buch für alle, denen etwas an der Welt außerhalb der eigenen vier Wände liegt und die daran glauben, dass wir sie selber gestalten können.
Der Londoner Richard Reynolds, selbst aktiv als urbaner Gartenguerillero, beschreibt die politischen, sozialen und künstlerischen Aspekte des Phänomens von den Ursprüngen des Guerilla-Begriffs bis hin zu aktuellen Beispielen für die blühenden Spuren, die Guerilla-Gärtner in aller Welt hinterlassen. Zur Hälfte besteht das Buch aus praktischer Starthilfe für die, die sich von der Idee anstecken lassen – mit Tipps zu Ausrüstung, Taktik und natürlich zur Wahl der botanischen Mittel.
www.guerillagardening.org
Guerilla-Gärtner in Aktion (Video)
Hoch die Spaten!
*SR
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Der Frühling kommt – ganz bestimmt. Man muss nur ganz fest dran glauben. Um die Chose mal ein bisschen anzukurbeln, haben wir ein paar Stimmungsmacher zusammengestellt, die man bei uns im Laden und teilweise auch über den S.W.W.S.W.-Onlineshop beim avocadostore käuflich erwerben kann.

Fangen wir mal mit dem iGrobot an. Seine Mission ist die Photosynthese. Und was bei Menschen eher befremdlich wirkt, sieht bei ihm ganz niedlich aus – ihm wächst Rasen aus dem Rumpf. Man kann ihm schicke Frisuren schneiden oder einfach lang wachsen lassen und wenn man des Rasentrimmens müde ist, pflanzt man einfach etwas anderes in sein Hirn.
Zum Beispiel mit unseren grandiosen Streichholzgärten „Matchstickgarden“. Damit kann man, wo man geht und steht das Wachstum fördern und Urbane Landwirtschaft betreiben. Ob Wildblumen, gemischte Kräuter, Salate oder italienischer Garten – alles ist möglich mit diesen kleinen Samenspendern.

Und schliesslich haben wir auch noch den passenden Auffangbehälter für lyrische Frühlingsergüsse und blumige Zukunftsvisionen – das Notizbuch „Native Flowers Journal“. Illustriert von der amerikanischen Künstlerin Jill Bliss und mit pflanzenölbasierten Farben auf Recyclingpapier gedruckt, ist es der korrekte Informationsträger für den nachhaltigen Kreativen. Und für den kleinen Einfall zwischendurch gibt es das Mini-Notizheft „Douglas Aster“ – ebenfalls von der wunderbaren Jill Bliss gestaltet und ebenfalls aus Recyclingpapier bedruckt mit Pflanzenölfarben.
Also, her mit dem schönen Frühling und ran an den Moritzplatz zum nachhaltigen Konsum bei S.W.W.S.W.
Jute-Shopper braucht ihr nicht, die gibts in schön bei uns, hehe.
*SR
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Jawohl, wir haben ein Faible für’s urbane Gärtnern und Pflanzen und das ist kein Geheimnis. Und für uns und alle anderen Garten- und Natur-Fans gibt es ein kleines, aber feines Magazin namens „Balkon & Garten„.
Das ist ein wunderbares Naturfanzine und jede Ausgabe beschreibt ein Thema aus Beiträgen von Künstlern, Designern, Gärtnern, Musikern und Autoren und spürt damit der Natursehnsucht des modernen Menschen nach. Jede Ausgabe wird neu gestaltet und jeder kann mitmachen. Und Balkon & Garten ist ein non-profit Projekt. Was will man mehr?!
Balkon & Garten erscheint zweimonatlich in einer 150er-Auflage von handgehefteten, nummerierten Exemplaren im Format DIN A5 und wird übers Internet vertrieben. Und zwar zum Preis von 5,- Euro (zzgl. Versand).
Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel Holzwege kann online durchgeblättert werden oder aber live bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz. Und der Blog zum Magazin – Beton & Garten – ist ebenfalls höchst besuchenswert.
Wem jetzt noch spontan zum Thema der nächsten Ausgabe „SCHWARZ-WEISS“ etwas einfällt, der kann mitmachen. Eingesendet werden können Fotos, Texte, Bilder, Gedichte, … – ohne Vorgaben. Allerdings ist der Einsendeschluss bereits am 01. März 2010, also hurtig ans Werk.
Und dann per Post an: beton + garten VerlagAnke Wulffen, Sonntagstraße 5, 10245 Berlin oder per E Mail an: redaktion(ät)balkon-garten(punkt)de

*SR
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