Archiv der Kategorie: urban gardening

Geschmeidiges Grün für die Kehle

In dieser unwirtlichen Jahreszeit schmeckt so ein knackiger Salat irgendwie einfach nur kalt. Aber wie soll dann das gute Grünzeug reinkommen, damit die Vitalität im Gegenzug raussprudeln kann? Die richtige Antwort lautet, in Form eines knackigen Green Smoothies. Jawohl, die Welle hat uns nun auch erwischt.
Wen’s interessiert, dem sei hier verraten, grüne Smoothies bestehen aus Blattgrün, Obst und ein bißchen Wasser. Alle Zutaten werden im Mixer solange bearbeitet bis ein trinkbares Gemisch entsteht. Das Ergebnis sieht dann meist grün und befremdlich aus, beinhaltet dafür aber eine moderate Portion Vitamine und Nährstoffe.
Gemixt werden kann Blattgrün, wie Salate, Spinat, Sellerie, Ruccola, Grünkohl, Wirsing, grüne Gurke, Brennesseln, Löwenzahn, Paprika, Petersilie undsoweiterundsofort und frische Früchtchen, wie Apfel, Orange, Birne, Kiwi, Banane, Mango, Avocado, allerlei Beeren, etc. und abgeschmeckt werden kann z.B. mit Zitrone, Ingwer oder Kräutern – erlaubt ist was schmeckt.
Und zusätzlich ist es ein prima Restverwertungsprogramm für Obst- und Gemüse im heimischen Lebensmittelvorrat.
So. Und jetzt kommt noch ein Rezept, was wir uns ganz alleine ausgedacht haben.

GRÜNE MINNA
von S.W.W.S.W.

Man nehme aus dem Bio-Laden des Vertrauens und mengenmäßig über den Daumen gepeilt:
– zwei bis drei Blatt Grünkohl
– ein Römmel Gurke (mit Schale)
– ein Schnitz Paprika (ohne Kerne & Stiel)
– 1/2 Banane (ohne Schale)
– 1 Apfel (mit Griepsch und Schale, aber ohne Stiel)
– 1 Orange (ohne Schale)
– 1 Gläschen Wasser

-> alles zerkleinern und mit dem Wasser in den Mixer schmeissen
-> mixen bis die Chose trinkbar ist
-> morgens und über den Tag verteilt genießen
-> Prost!

Nich’ lang schnacken, Kopf in’ Nacken!

via persönliche Empfehlung

*SR

Die Deutschen und der Wald – eine spezielle Affäre


Wer den grünen Wald jetzt im Winter schon schmerzlich vermisst, kann bis zum Frühling erstmal im Deutschen Historischen Museum lustwandeln, und zwar in der Ausstellung Unter Bäumen – Die Deutschen und der Wald.

Zitat DHM:
Die besondere Beziehung der Deutschen zum Wald wird in der Ausstellung visualisiert. Sie konzentriert sich zunächst auf die Zeit der Romantik um 1800, in der Wald und Bäume zum Gegenstand einer wissenschaftlich fundierten Forstwirtschaft werden und zugleich die Literatur, die Musik und die bildende Kunst als Sujet und Thema bereichern. Vor allem die Malerei – sie bildet das Herzstück der Ausstellung – formte Muster der Wahrnehmung, die bis heute unseren Blick auf den Wald prägen.
Auf großzügiger Ausstellungsfläche gerät aber auch die Rolle des Waldes als Ort der Gewalt, als Bühne der Macht, als Inbegriff nationaler Identität, als Teil der Populär- und Trivialkultur und als touristischer Sehnsuchtsraum in den Blick. Ausgeleuchtet wird zudem der auf den Wald fixierte Naturschutz bis hin zur Debatte um das „Waldsterben“.

Geboten wird ausserdem ein prima Familienprogramm und ein Waldpass für Kinder ab 6 Jahren.

Deutsches Historisches Museum
Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
24. und 25. Dezember geschlossen
Eintritt
6 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei

Übrigens, der Waldzustandsbericht 2012 für Berlin und Brandenburg ist seit Montag raus und es geht ihm nicht besonders gut, dem Wald – vor allem die Eichen weichen.
Wer da ausser jammern etwas tun möchte wird Baumpate oder hegt und pflegt den freundlichen Baum vor der Haustür – mit Sonne im Herzen und Giesskanne in der Faust.
*SR

‘Parasite Farm’ – Urban Farming im eigenen Heim

Die ‘Parasite Farm’ ist ein Prototyp von Charlotte Dieckmann und Nils Ferber bestehend aus einem anhängbaren Kompostsystem und beleuchteten Planzkästen.

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Der Abfall-Komposter ist praktischerweise mit einem Schneidebrett versehen. Die ebenfalss integrierte Fliegenfalle verhindert, dass sich Fruchtfliegen aus dem Komposter in die Küche verirren.
Nach wenigen Wochen bildet sich flüssiger Wurmdünger, mit dem Pflanzen gegossen werden können.
Die Verrottung findet beinahe geruchlos statt und riecht höchstens nach Walderde. Und nach drei Monaten ist das erste organische Material von den Kompostwürmern zu Wurmhumus verdaut worden und in der herausnehmbaren Schublade zu bewundern. Es dient als bodenverbessernder Nährstofflieferant für Pflanzen.

Der ‘Parasite Farm’-Pflanzkasten ist kompatibel mit dem beliebten BILLY-Regal von Ikea und eben dort einzuhängen unter zu verwenden unter der Zugabe von Pflanzenlicht.
Der geneigte Wohnungsfarmer kann nun also sein Gemüse anpflanzen, düngen, ernten und wieder kompostieren – womit der Nährstoffkreislauf auf’s vortrefflichste geschlossen wäre. Brilliant.

-> mehr Infos hier

via designboom + parasite farm + Fotos von Alexander Giesemann

*SR

Plant Art | Pflanzkunst Vol.3 – von Tres Birds Workshop


Unter dem Begriff ‘Green Office’ verstehen verschiedene Leute verschiedene Dinge.
Während die einen noch über papierlose Systeme, Strategien zur Energieeinsparung, Recycling-Klopapier auf den Mitarbeiter-Toiletten und Mülltrennung in der Kaffeeküche diskutieren, haben die Designer des ‘Tres Birds Workshop‘ sich der Sache mal wortwörtlich angenommen und ganze Büros wahrhaft begrünt.

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Diese Installation nennt sich ‘Natural Systems Domination‘, ist aufgebaut in Denvers Büroviertel und versteht sich als Animation für Papiertiger und Bürohengste, die Natur mal leibhaftig und nicht nur als Bildschirmschoner zu erleben. Denn nur wer die Materie wirklich kennen gelernt hat, kann sich effektiv an die Planung und Umsetzung von Grünen Büros machen.
Diese speziellen ‘Green Offices’ jedenfalls sorgen für angenehm frische Luft und wachsen auf malerische Art und Weise vollkommen zu – ganz im Gegensatz zu meinem Schreibtisch.
Obwohl der mich auch immer animiert, raus an die frische Luft zu wollen, harhar.

via Inhabitat & photos by Tres Birds Workshop

*SR

 

Der nette Garten aus der Nachbarschaft

Freundlichst festgehalten von Dennis, irgendwo bei Wattenscheid.

via rephlex.de

*SR

Biene Mayr & ihre Freunde – Stadthonig-Fest im Prinzessinnengarten

Gleich um die Ecke tobt am Samstag das Stadthonig-Fest – na, nüscht wie hin! Vorher noch kurz bei schoener.waers.wenns.schoener.waer für alle Fälle ‘n Bienenstempel geshoppt und dazu ‘n schönet Käffchen – ach, dit Lehm kann so schön sein.

Mehr Information:
Berliner ImkerInnen stellen sich und ihren Honig vor – zum Probieren und Kaufen. Außerdem gibt es Führungen zu den Bienenstöcken und alles über Stadtimkerei. Ein Malwettbewerb für Kinder & Erwachsene sucht die schönste Berliner Biene. Auch eine Führung durch den Prinzessinnengarten wird es geben und die Gastronomie im Prinzessinnengarten bietet ein passendes kulinarisches Angebot.

Slow Food Berlin, der Prinzessinnengarten, die Dachimkerin Erika Mayr und ihre Imker-FreundInnen freuen sich auf Euch!

*SR

Untergrund-Architektur mit Dachbegrünung von Evol

Diese fantastische, beeindruckend beklemmende Installation von dem in Berlin lebenden Künstler Evol ist zu bewundern auf dem fabelhaften MS Dockville Musikfestival in Hamburg vom 12. bis 14. August.

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Hierzu noch ein kurzes Zitat vom Künstler selbst zu seinem Schaffen:
»
Wenn ich im öffentlichen Raum arbeite, dann am liebsten orts- oder situationsbezogen. Das heißt durch relativ subtile Eingriffe versuche ich einen Ort umzudeuten. Dabei nutze ich bevorzugt Strukturen, die bereits vorhanden sind. Am bekanntesten sind wohl die miniaturisierten Plattenbauten. Für mich ein Symbol für eine sowohl städtebauliche wie gesellschaftliche Utopie, die nicht ohne Grund scheiterte. Wie kleine Mahnmale für diese Dystopie installiere ich diese Gebäude meist im innerstädtischen Raum.«

via designboom + MS Dockville

*SR

Neues Leben aus altem Transportmittel – urbane Kinderwagenbegrünung

Der Hochsommer mag nicht so recht zum Leben erwachen und der lustige Camping-Urlaub ist auch ins Wasser gefallen – da muss ein klein wenig Erheiterndes her (s.o.). Spassig oder?

via Recyclart

*SR

Plant Art | Pflanzkunst Vol.2 – von Karen Abel

Origami aus Bierverpackungskarton in Blumenform – pure Urban-Poesie.
Diese temporäre Installation im öffentlichen Raum stammt von der kanadischen Künstlerin und Gärtnerin Karen Abel. Wunderbare Sache, Frau Abel.

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via Outside the Planter Boxes

*SR

Das kompostierbare Töpfchen ‘BecoPotty’ bei S.W.W.S.W.

Eine intelligente Lösung für die relativ kurze Phase des Übergangs von Windel zur Toilette – das kompostierbare Töpfchen ‘BecoPotty’.

Dieses schlichte und umweltfreundliche Töpfchen wird aus Ernteabfällen, wie Bambusfaserresten und Spelzen von Reiskörnern und biologisch abbaubarem Harz gefertigt.
Es geizt auch nicht mit ergonomischen Vorzügen, denn das hohe Rückenteil bietet bei Gebrauch komfortablen Halt und der ausladende Spritzschutz leistet höchsten hygienischen Ansprüchen genüge.
Und wird es vom Kind nicht mehr benötigt, kann es im Garten ausgesetzt und bepflanzt werden und sich nach und nach biologisch abbauen – zur Freude von Kind und Umwelt.

Bepflanzter kompostierbarer Tritt ›BecoStep‹ – auch schön & bei S.W.W.S.W. erhältlich.

‘BecoPotty’ ist in blau, rosa und beige für den unschlagberen Preis von 14,– Euro bei schoener.waers.wenns.schoener.waer erhältlich.

*SR