Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“

 

Campact schreibt:
„Trick“, „juristischer Kniff“, „Farce“ – Petra Pinzler von der Wochenzeitung Die ZEIT verwendet eindeutige Worte, wenn sie über den neuesten Plan der EU-Kommission spricht: Zwar sollen Bundesrat und Bundestag am Ende über CETA abstimmen dürfen, doch bis dahin will die Kommission das Handelsabkommen zur Gänze „vorläufig“ in Kraft setzen. Und das womöglich schon im Herbst.[1]

Die vorläufige Anwendung eines Abkommens kann sich über Jahre hinziehen und uns Bürger/innen Milliarden kosten. Von Sonderklagerechten für ausländische Investoren bis hin zur Gentechnik – vieles, was bei TTIP droht, würde dann schon Realität.

Doch gemeinsam können wir etwas tun, damit es nicht so weit kommt: Zusammen mit unseren Bündnispartnern Mehr Demokratie und Foodwatch klagen wir vor dem Bundesverfassungsgericht. Im ersten Schritt werden wir eine einstweilige Verfügung gegen die vorläufige Anwendung von CETA beantragen. Als Prozess-Bevollmächtigten konnten wir den renommierten Völkerrechtler Professor Dr. Bernhard Kempen gewinnen.[2]

Schon mehr als 80.000 Bürger/innen haben sich der Verfassungsbeschwerde angeschlossen. Aber Ihre Unterstützung fehlt noch. Damit wir mit mehr als 100.000 Vollmachten die größte Bürgerklage aller Zeiten auf den Weg bringen! Dazu müssen Sie Professor Kempen nur eine Vollmacht geben, Sie vor dem Bundesverfassungsgericht zu vertreten. Es entstehen Ihnen dabei weder Kosten noch andere Verpflichtungen – und es ist ganz einfach:

Klicken Sie hier, um sich der Klage anzuschließen
Trotz Verfassungsklage streiten wir natürlich weiterhin dafür, das undemokratische Handelsabkommen politisch aufzuhalten. Denn noch ist der Polit-Poker um CETA nicht verloren: Die SPD-Landesverbände Berlin, Bremen, Schleswig-Holstein und Bayern haben sich bereits für eine Ablehnung von CETA ausgesprochen. Denn sie wissen: Die „roten Linien“ der SPD werden durch CETA mehrfach überschritten.[3] Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert, CETA nicht zu ratifizieren.

Die CETA-Klage ist unsere Rückversicherung, falls die SPD dem Druck des Koalitionspartners nachgeben und CETA zustimmen sollte. Denn CETA ist ein Demokratie-Skandal, den wir nicht hinnehmen können. Mit CETA soll Macht von Parlamenten weg verlagert werden – hin zu Expertengremien und einem ständigen Schiedssystem, die alle nicht demokratisch legitimiert sind.

So wird auch uns Bürger/innen Macht entzogen und unser Recht auf demokratische Teilhabe beschnitten. Das verstößt gegen das Grundgesetz, deshalb klagen wir. Schon die „vorläufige Anwendung“ von CETA an Bundestag und Bundesrat vorbei ist unserer Ansicht nach verfassungswidrig.

Um die öffentliche Debatte über CETA zu intensivieren, haben wir uns für eine Sammel-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht entschieden. Je mehr Menschen sich der Klage anschließen, desto kraftvoller wird unser Protest. Klagen Sie jetzt gemeinsam mit zehntausenden Bürger/innen gegen CETA!

Wir ziehen gegen das Freihandelsabkommen CETA vor das Bundesverfassungsgericht: Sei dabei!

Quelle: Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“

*SR

Super Summer Sale – S.W.W.S.W.

Satte Sommer-Rabatte!

Bei schoener.waers.wenns.schoener.waer gibt’s 20% Preisnachlass auf ausgewählte Artikel nach Eingabe des Rabatt-Codes* supersommer beim Bezahlen. Wie supi ist das denn bitteschön?!
Hier ein paar Beispiele für die famosen Super-Summer-Sale-Knaller:

summer_sale_overview

Viel Spaß beim nachhaltigen Schnäppchen schlagen!

* Rabatt gilt einmalig ab einem Einkaufswert von 20,– Euro, nur für ausgewählte Artikel und wird erst nach Eingabe des Codes supersommer abgezogen. Die Aktion gilt nur bis zum 07.08.2016 und ist nicht mit Gutscheinen kombinierbar.

Quelle: Super Summer Sale – S.W.W.S.W.

*SR

Merken

Merken

Kalter Kaffee? Lecker! *Cold Brew Rezept*

Im Sommer ist ein schöner, kalter Kaffee ungewöhnlich gefragt. Deswegen präsentieren wir hier aus köstlicher Selbsterfahrung die Methode des Kaffee-Kaltbrauens – oder Cold Brew, wie der Auskenner sagt!

Statt heissem verwendet man hierbei raumtemperiertes Wasser und lässt den Kaffee darin 12 – 24 Stunden ziehen.
Nun fragt sich der eine oder andere, was bitteschön falsch an der schönen alten Kaffee-kochen-und-kalt-werden-lassen-Methode ist? Nicht mehr hip genug oder wie?
Mitnichten: Kalte-Kaffeetrinker wissen, dass dieser durchaus bitter schmecken kann, was an einer Säureentwicklung im Kaffee beim Erkalten liegt.
Die findet beim Cold Brew erst gar nicht statt und deswegen mundet der kalte Kaffee auch so wunderbar, fast schon süßlich – mit allen Aromen, die die Kaffee-Sorte so hergibt.
Cold Brew ist aber nicht nur energiesparend und magenfreundlich, sondern praktischerweise auch bis zu zwei Wochen haltbar. Und im Eiswürfelbehälter in Form gegossen, peppt so ein schwarzer Cold-Brew-Würfel jedes milchig-weiße Getränk erfrischend auf.

Und so geht’s vonstatten:
————————————–

Cold Brew Rezept

Zutaten:
1 l kaltes Wasser
2 Gefäße
200g biofairen Kaffee (je besser, je leckerer)
1 Filter
Abdeckung/Verschluss

Frisch gemahlenes Kaffeepulver gut mit kaltem Wasser in einem Gefäß deiner Wahl verquicken und dann verschlossen oder mit Frischhaltefolie abgedeckt mindestens 12 und maximal 24 Stunden lang bei Raumtemperatur ziehen lassen – gern auch über Nacht.
Cold Brew Zubereitung
Nach der Ruhezeit kann der Kaffee gefiltert werden. Das kann je nach Mahlgrad des Kaffees auch mal etwas länger dauern. Wer’s sauber & ordentlich mag,  filtert etwas gröber vor und dann feiner mit Recycling-Kaffeefiltern.
Fertig ist das feine Kaffeekonzentrat!
Jetzt können je nach Geschmack Mischungen mit allen möglichen Milchvarianten, Wasser, Alkoholsorten und/oder Eis kreiert werden.Cold Brew Zubereitung 02
Mein veganer Geheimtipp:
Cold Brew, Vanille-Soja- und Natur-Soja-Milch im Verhältnis 1:3 mischen und mit Eiswürfeln auffüllen. Köstlich!

via: trescabezas-shop.de/kaffeelexikon/cold-brew
und  coffeecircle.com/blog/cold-brew-und-ice-brew-kaffee-zubereitung/

*SR

Merken

Merken

Merken

Conflictfood

Conflictfood_PACKAGING

Safran aus Afghanistan, Foto: Gernot Würtenberger

»Be the change you want to see in the World« ist ein gern zitierter Satz, und für dieses Projekt trifft er 100%ig zu.

 

conflictfood-postcardDas Berliner Social Start-up Conflictfood wurde 2015 von Salem El-Mogaddedi und Gernot Würtenberger gegründet und setzt sich für den Frieden in ganz besonderer Weise ein: Es sucht landestypische Agrarprodukte (die besten!) in den Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt, um sie in direktem Handel von den Kleinbauern zu beziehen und weiter zu verkaufen. Damit schaffen sie langfristig Perspektiven für die lokale Bevölkerung, stärken lokale Strukturen und versuchen, die Fluchtursachen an der Wurzel zu bekämpfen.

Das erste Produkt ist Safran aus Afghanistan, erhältlich über den Onlineshop von Conflictfood, Olivenöl aus Palästina ist in Planung.

Uns freut neben diesem großartigen Ansatz, der auch schon mit dem Next Organic Startup Award ausgezeichnet wurde, natürlich auch die feine Verpackung – in der Handgranaten,  Gewehre, Flugzeuge und Safranblüten ein teppichähnliches orientalisches Muster ergeben und den Kern der Botschaft auf gekonnte Art und Weise übermitteln.

detail-conflictfood

Detail der Verpackung

Auf dem Blog der Firma erfährt man Näheres über die Projekte, die unterstützt werden, Safran (und ein leckeres Safran-Risotto) und die traurige Geschichte Afghanistans – lesenswert.

*NM

‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘ von S.W.W.S.W.

swwsw_stempelset_sommer_012D.I.Y. – endlich Jahreszeiten selbst gestalten mit dem ‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘-Set!
Dazu Biene, Blatt, Kirsche und Eule an die kahlen Zweige des Baumes stempeln, entzückt in die Hände klatschen und gleich mit herzlichen Grüßen an die Lieben schicken.

swwsw-Stempelset_var_03Man kann auch ein heisses Sommergedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Motive aus Fauna und Flora malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle« – höchst individualisierbar und bezaubernd noch dazu.

swwsw-Stempelset_var_04Die Karten-Stempel-Set-Serie »Ein Baum für alle Fälle« hält für jede Jahreszeit die passenden Stempel bereit, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Das Leben ist schön beim Stempeln!
Jetzt käuflich erwerben im S.W.W.S.W.-Onlineshop!

Quelle: Karten-Stempel-Set ‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘ – S.W.W.S.W.

*SR

Merken

 Die Welt als Griebsch – ONE WALL PROJECT von ONUR+WES21

-837481104

Jeden Tag fahre ich nun mit dem Fahrrad daran vorbei und staune. Nun endlich möchte ich an dieser Stelle mal meine Begeisterung teilen. In der Prinzenstraße in Berlin-Kreuzberg gibt es seit letztem Herbst ein prachtvolles Street-Art-Projekt zu bewundern: das ONE WALL PROJECT von ONUR + WES21 für Urban Nation.

1320089183
Es zeigt die Welt als Apfel – halb verschlungen und schließlich achtlos weggeworfen. Ein Sinnbild für den zerstörerischen Umgang des Menschen mit dem eigenen Lebensraum und für die Gier und Maßlosigkeit mit der Ressourcen sinnlos verbraucht/gefressen werden ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

-831018317
Eine intelligente Subversion, eine urbane Irritation und eine ästhetische Bereicherung für die eher mäßig attraktive Prinzenstraße obendrein – also wahrhaft gelungen!

-2106046887Quelle & Bildmaterial:  Urban Nation

*SR

Fahrrad Volksentscheid Sternfahrt – Schoener Fahrradfahren in Berlin – VOL 8

Bildschirmfoto 2016-06-02 um 16.47.22

ADFC-Sternfahrt
mit dem Radentscheid –
Berlin is calling YOU!

Die 40. ADFC-Sternfahrt am Sonntag, den 5. Juni, mit mehr als 100.000 Teilnehmern wird der Höhepunkt der Sammelaktion des Volksentscheids Fahrrads. Der ADFC-Bundesverband, die deutsche Critical-Mass-Szene und der Volksentscheid Fahrrad laden ein, Berlin in Sachen Fahrrad zu rocken.

Kommt am Wochenende 4. / 5. Juni nach Berlin. Helft beim Grand Finale des Unterschriften-Sammelns!

Verkehr in Berlin, Leipziger Strasse. (Foto: Norbert Michalke)

Eure Unterschrift,
damit Berlin sich dreht!

Der Berliner Senat verabschiedete 2013 die Berliner Radverkehrsstrategie. Die ist gut, aber es geschieht zu wenig. Ein Umsetzungskonzept ist bisher ebenso ausgeblieben wie eine stimmige Netzplanung oder auch nur die Reparatur und Verknüpfung der bestehenden Radwege. Trotz alledem steigt Zahl der Radfahrenden in Berlin, weil immer mehr Menschen die Vorzüge erkennen. Gleichzeitig macht das Wachstum der Kraftfahrzeugmenge ein „Weiter so!“ in der Verkehrspolitik unmöglich. Feinstaub, Lärm, Verkehrsunfälle – jedes Rad, das ein Auto ersetzt, steigert die Lebensqualität aller.

Die Idee: Unter den richtigen Bedingungen wird der Radverkehrsanteil weiter steigen, werden auch weniger geübte Menschen, ältere und Kinder das Rad als Alltagsverkehrsmittel entdecken. Dafür gibt es das Volksbegehren und wenn es sein muss den Volksentscheid!
Wir schieben eine öffentliche Diskussion an und fordern die Abstimmung darüber ein, in welcher Stadt wir, die Berlinerinnen und Berliner in Zukunft leben wollen. Wenn der Senat nicht selbst hört, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, dann muss die Bevölkerung ihm eben Beine machen.
Mehr im Bereich 10 Ziele und unter Argumente.

Wir benötigen mindestens 20.000 gültige Unterschriften für den Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens. Jede weitere Unterschrift erhöht den Druck auf die Politik. Sie verleiht unserem einfachen Ziel, sicher und gut in Berlin Rad zu fahren, zusätzlich Kraft und Gewicht.

Darum heißt es jetzt: Unterschreiben, Sammeln und Werben für den Volksentscheid Fahrrad!

Hier findest Du die Unterschriftenliste als Download.

Quelle: volksentscheid-fahrrad.de

*SR